10. April 2016

10.04.2016

Prädikant Detlef Ruffert predigt über die Mahnung an die Sklaven im ersten Petrusbrief, Kapitel 2, Verse 18-25. Er deutet dabei diesen schwierigen Text nicht als Apell gegen die Freiheit, sondern vielmehr als Aufruf, die wahre Gnade Christi zu erkennen. Dabei sollen auch wir Christen uns sowohl aus den irdischen als auch aus den frommen Zwängen lösen und unsere Hoffnung und Gewissheit auf den auferstandenen Herrn setzen.

Bibeltext:

18Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gütigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen.
19Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht.
20Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott.
21Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen;
22er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;
23der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet;
24der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.
25Denn ihr wart wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.

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